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Wir bringen Villingen-Schwenningen zum Leuchten!

Villingen-Schwenningen nimmt ab diesem Jahr erneut eine Vorreiterolle in Deutschland ein: Die Stadt wird die erste ihrer Größe sein, die ihre gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umstellt - und das in gerade einmal zwei Jahren. Die SVS hat dieses Projekt in Kooperation mit der Verwaltung der Doppelstadt geplant und startet nun in die Umsetzung.

Insgesamt werden 13.400 Straßenleuchten flächendeckend in Villingen-Schwenningen auf LED-Technik umgerüstet. Die Stadt wird damit die erste ihrer Größenordnung sein, die ihre gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt hat. Die Gesamtzahl der Leuchten bleibt dabei bestehen. Die Kosten belaufen sich inklusive Förderung des Bundesumweltministeriums auf 3,6 Million Euro.

Die Stadt VS ist Auftraggeber des Projekts. Der Gemeinderat hat sich einstimmig für die Umrüstung der Leuchten ausgesprochen. Gemeinsam mit der Verwaltung hat die SVS das Projekt geplant und ist für die Umsetzung verantwortlich. Das Bundesumweltministerium fördert die Umrüstung.

Die SVS verfügt über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der LED-Technik: Bereits seit elf Jahren erprobt sie LED-Systeme auf dem eigenen Betriebsgelände. 2010 wurde zudem die bundesweit erste LED-Teststrecke unter Realbedingungen im Spessartweg in Schwenningen in Betrieb genommen. Für dieses Projekt der SVS wurde die Stadt Villingen-Schwenningen mit dem Greenlight-Award der Europäischen Union wegen ihres Beitrags zur CO2-Einsparung ausgezeichnet. Weiterhin hat die SVS bereits Umrüstungsprojekte in Niedereschach, Mönchweiler, Tuningen, Gailingen am Hochrhein, Alzey und Wiesloch betreut.

Die eingesetzten Leuchten stammen von der Firma Hess GmbH Licht + Form.

Die Umsetzung hat Ende September 2017 begonnen. Der Umsetzungszeitraum beträgt zwei Jahre – bis Mitte des Jahres 2019.

Zu Beginn der LED-Umstellung werden – von der SVS und einem Sub-Unternehmer – zunächst die Lichtpunkte an den Hauptverkehrsstraßen ausgetauscht, wobei die Leuchtenstandorte unverändert bleiben. Nach und nach werden die Leuchten in Villingen, Schwenningen und allen Stadtteilen getauscht.

LED-Straßenbeleuchtung ist umweltfreundlicher als herkömmliche Beleuchtungsmethoden. Durch die Umrüstung werden der aktuelle Stromverbrauch sowie der CO2-Ausstoß je um 70 Prozent reduziert. Das liegt auch daran, dass die Leuchtstärke in Anlieger- und Wohnstraßen je nach Verkehrsfrequenz in der Dunkelheit automatisch auf bis zu 30 Prozent abgesenkt wird. Außerdem werden auf Verbindungswegen zum Teil hochmoderne Sensoren zum Einsatz kommen, die die Beleuchtung abhängig vom Passanten-Aufkommen aktivieren. Um eine optimale Wirtschaftlichkeit zu erreichen, wird die Lichtfarbe des weißen LED-Lichts auf 4000 Kelvin festgelegt und an Fußgängerüberwegen auf 5000 Kelvin angehoben.

Durch die Reduktion des Stromverbrauchs werden Energiekosten eingespart: Die jährlichen Stromkosten der Stadt werden so von rund einer Million Euro auf ca. 300.000 Euro reduziert. Damit macht sich die Investition bereits innerhalb von fünf Jahren bezahlt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass LED als sehr faunafreundlich gilt und die Lichtemission gering gehalten wird.

Doch. Nachdem im Jahr 2010 die oben erwähnte LED-Teststrecke in der Schwenninger Spessartstraße in Betrieb gegangen ist, wurden 2011 900 LED-Systeme installiert. Im selben Jahr stand der Beschluss fest, dass alle Neuanlagen mit LED-Technik ausgestattet werden.

Nein. Einige Leuchten werden sich optisch nicht verändern. Denn diese werden mit so genannten Retrofit-Leuchtmitteln ausgestattet. Hierbei werden nur die Leuchtmittel durch LED ersetzt, das Aussehen bleibt bestehen. Diese Methode wird bei erhaltenswerten Leuchten wie etwa Designleuchten, Sonderfunktionsleuchten und Leuchten, die das Stadtbild prägen, angewendet. Auch werden nicht alle Leuchten während der LED-Umrüstung neue Masten erhalten. Im Zuge der regulären, turnusmäßigen Sanierung werden die Masten in den kommenden Jahren farblich angepasst, so dass einige Leuchten einen neuen Leuchtenkopf haben werden, der Mast jedoch noch für eine Übergangszeit eine andere Farbe haben wird.

Die sogenannten NAV-Leuchten, die auf Natrium basierten und dunkelgelb leuchten. Seit Ende 2008 wurden in der Doppelstadt übrigens keine quecksilberhaltigen Leuchtmittel mehr eingesetzt.

Informationen zum Startschuss des Projekts

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