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Innovatives Verkehrsangebot beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

09.05.2016
Kategorie: SVS Pressemitteilungen 2016  

Der Schwarzwald-Baar-Kreis leistet in vielerlei Hinsicht einen Beitrag zum Thema „Nachhaltige Mobilität“. Hinzu kommt jetzt eine neue Komponente. Direkt beim Landratsamtsgebäude „Am Hoptbühl 2“ in VS-Villingen wurden zwei neue Stellplätze mit einer Stromladestation für Elektrofahrzeuge mit Elektro-Carsharing hergestellt. Die Schnellladesäule wurde durch die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH errichtet. Die my-e-car-Station hält ein E-Auto vom Typ Renault ZOE bereit, welches nicht nur als Dienstfahrzeug für das Landratsamt fungiert. Nach Dienstschluss steht es auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Idee
Landrat Sven Hinterseh freute sich bei der Einweihung der Stromladestation über das neue Angebot: „Das Landratsamt hat einen großen Fuhrpark mit 20 Fahrzeugen, ohne Sonderfahrzeuge eingerechnet. Bei den Überlegungen zur Anschaffung neuer Fahrzeuge wurde die Idee geboren, ein Elektrofahrzeug in den Pool aufzunehmen, welches außerhalb der Dienstzeiten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass wir für die-ses Projekt so kompetente Partner wie die Stadtwerke Villingen-Schwenningen und die my-e-car GmbH sowie die Stadtmobil Südbaden AG zur Umsetzung hatten. Mein Dank gilt auch der Straßenmeisterei Villingen/Furtwangen, die den Stellplatz erstellt hat. Den Bürgerinnen und Bürgern im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie den Gästen, die bei uns zu Besuch sind, steht nun ein weiteres umweltfreundliches Verkehrsmittel zur Verfügung. Das E-Car-Sharing passt gut zu unserem Bestreben für ein nachhaltiges Verkehrskonzept.“

Dem Landkreis steht durch dieses Projekt ein Elektrofahrzeug für die Dienstfahrten der Mitarbeiter der Kreisverwaltung bereit. Montags bis freitags ist das Fahrzeug dafür von 7.30 bis 17 Uhr reserviert. Privatpersonen können außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, abends und an den Wochenenden, ebenfalls das Car-Sharing-Fahrzeug nutzen. Das Fahrzeug steht ab Montag auf einem der beiden neu errichteten Stellplätze. Der zweite neue Stellplatz steht Besuchern der Kreisverwaltung zur Verfügung, die mit einem eigenen Elektrofahrzeug unterwegs sind und die Zeit des Besuchs beim Landratsamt dazu nutzen können, den Akku ihres Fahrzeuges aufzuladen.

Die Umsetzung
Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) zeigte sich über die interkommunale Kooperation erfreut: „Durch die Kooperation konnten Synergien der einzelnen Beteiligten genutzt werden. Die Stadtmobil Südbaden brachte ihr Know-How bei der Vermietung der Fahrzeuge mit ihrem Buchungssystem ein. Von Energiedienst kommt die Erfahrung was die Elektromobilität betrifft und die SVS steuerte als Energieversorger vor Ort die Ladestation bei. E-Mobilität ist das Thema der Zukunft. Als moderner, innovativer und nachhaltiger Energieversorger aus der Region wollen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Aktuell leisten wir unseren Beitrag mit der Schaffung der Infrastruktur der Ladesäulen. Beispielsweise betreiben wir zwei weitere E-Ladesäulen in Villingen-Schwenningen, die von der SVS betrieben werden und haben ebenfalls für unsere Mitarbeiter einen VW E-Up in Nutzung.

"Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und den Kommunen sei der SVS sehr wichtig. Auch im Breitbandausbau mit dem Zweckverband Breitbandausbau oder beim Rad- und Wanderparadies sei die SVS beispielsweise in enger Abstimmung mit dem Landratsamt mit Kooperationen beteiligt, so Köngeter. Nachdem das Landratsamt die SVS damit beauftragt hatte, die Stromtankstelle zu erstellen, konnte die SVS die Baumaßnahmen sehr schnell durchführen. Mit den Arbeiten wurde Anfang April begonnen. Vergangene Woche wurde die fertige Ladesäule dann noch gebrandet. Von der Schwenninger Straße wurde unterirdisch in bestehende Lehrrohre das Kabel bis zur Ladesäule verlegt. Daher waren die meisten Arbeiten ohne das Aufgraben der Straße zu erledigen. Direkt an der Ladesäule waren die Maßnahmen schnell umgesetzt.

Die Ladesäule selbst ist im Eigentum der SVS und wird durch diese gewartet, supportet und betrieben. Die Ladesäule liefert 2 x 22 KW Strom – das heißt zwei Fahrzeuge können gleichzeitig geladen werden. Die Ladesäule wird zu 100 Prozent mit SVSstrom natur versorgt. Der Strom dafür wird in Wasserkraftwerken im Alpenraum produziert.

„Wir freuen uns, dass wir das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis in VS-Villingen als weiteren Standort gewinnen konnten“, so Simon Brugger, stellvertretend für my-e-car GmbH und Matthias-Martin Lübke von der Stadtmobil Südbaden. „Mit diesem Angebot können wir unser Netz an Fahrzeugen und Ladesäulen in Südbaden weiter verfeinern, so dass auch die Elektromobilität insgesamt davon profitiert.“

Wie funktioniert das E-Car-Sharing?
Alle interessierten Bürger können sich am E-Car-Sharing beteiligen. Dafür ist eine Online-Registrierung erforderlich. Laufende Kosten fallen nicht an - bezahlt wird nur die effektive Nutzung: 3 Euro die erste Stunde, danach 4 Cent pro Minute zuzüglich 15 Cent pro Kilometer. Weitere Informationen zu Registrierung und Preisen gibt es im Internet unter www.my-e-car.de.

Hintergrundinformationen
Zwei starke und regionale ausgerichtete Partner haben das Gemeinschaftsunternehmen my-e-car gegründet. Die Stadtmobil Südbaden AG und die Energiedienst Holding AG bündeln ihre jahrelange Erfahrung im CarSharing und in der Elektromobilität. Seit Ende 2014 können Kunden Elektrofahrzeuge ohne großen bürokratischen Aufwand ausleihen. Derzeit stehen rund 40 Fahrzeuge des Typs Renault ZOE für die öffentliche Nutzung zur Verfügung. Gebucht werden können die Fahrzeuge nach erfolgter Online-Registrierung ganz einfach über die Internetseite www.my-e-car.de, per App für mobile Endgeräte oder telefonisch rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Sind die Kunden nach kurzer erstmaliger Führerscheinkontrolle freigeschaltet, erhalten sie eine persönliche Kundenkarte. Mit der Karte haben sie Zugang zu den reservierten Fahrzeugen. Der Autoschlüssel und ein Chip für die Nutzung der Ladesäulen liegen im Auto.

Bei Schwierigkeiten ist ein bundesweit aktives Buchungs- und Servicecenter jederzeit erreichbar. Dort wird alles dafür getan, dass die E-Car-Sharing-Nutzer mobil bleiben. „my-e-car“ nutzt das Ladesäulennetz von Energiedienst. Zur Infrastruktur gehören derzeit etwa 50 Schnelllade-säulen am Hochrhein bzw. im Südschwarzwald mit je zwei Plätzen à 22 KW. Damit wird der Renault ZOE etwa innerhalb einer Stunde aufgeladen und hat dann eine Reichweite von 120 bis 150 Kilometer. Für die „my-e-car“-Nutzer sind die Kosten für den Ladevorgang im Nutzungspreis schon enthalten. Eine interaktive Übersichtskarte gibt es im Internet unter www.energiedienst.de/stromtankstellen. Auch Dritte können ohne Zugangshürden ganz einfach über eine Kreditkarte, die mit der NFC-Technologie ausgestattet ist (Near Field Communication; erkennbar am Paypass bzw. PayWave-Symbol auf der Kreditkarte), an den neuen Stromtankstellen laden. Die Abrechnung für Gastlader erfolgt per Kreditkartenrechnung. Ein externer Nutzer muss sich somit nicht vorher registrieren lassen, um sein Fahrzeug laden zu können. Durch diese Lösung profitieren nicht nur my-e-car-Kunden von den Stromtankstellen, sondern die komplette und stetig wachsende Gruppe der Elektroauto-Fahrer.

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