Spartipps
Energiesparen geht ganz einfach. Wenn Sie nur wenige aber wichtige Regeln konsequent beachten, macht sich das schnell in Euro und Cent bezahlt. Und das kommt Ihrem Geldbeutel und der Umwelt zu Gute.
Kraftvoll. Die Wirkung von Waschmitteln wird immer besser. Statt hoher Temperaturen wird Schmutziges auch bei 30° (Buntwäsche) bis 60° Grad (Kochwäsche) wieder rein. Auch auf den Vorwaschgang können Sie bei normal verschmutzter Wäsche verzichten. Das spart im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom und 5000 Liter Wasser. Effizient. Wer neue Haushaltsgeräte kauft, sollte nicht nur nach der Optik gehen: Die Energieeffizienzklasse gibt Auskunft über den Verbrauch von Kühlschrank und Co. Für Kühl- und Gefriergeräte gibt es zudem die Klassen A+ und A++, die nochmals 25 bis 45 Prozent weniger Energie als Geräte der Klasse A verbrauchen. Einleuchtend. Per EU-Verordnung wird die Glühbirne bald vom Markt verschwinden – sparen war mit ihr aber auch nur schwer möglich. Denn sie wandelt nur etwa 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um, der Großteil wird als Wärme in die Luft geblasen. Gleich starke Energiesparlampen verbrauchen gut 80 Prozent weniger Strom und haben eine längere Haltbarkeit. Clever. Ein moderner Geschirrspüler braucht gerade einmal halb so viel Wasser und Energie, wie bei der Handwäsche benötigt wird. Auch Kaffeemaschinen, Eierkocher und Toaster sind bequemer und energiesparender als es per Hand, Herdplatte oder Backofen möglich ist. Heiß. Schalten Sie beim Kochen die Hitze möglichst früh runter und garen Sie mit der Nachwärme ihre Gerichte. Sparen Sie außerdem mit einem gut sitzenden Deckel rund 60 Prozent des Energieverbrauchs ein. Achten Sie zudem darauf, dass der Durchmesser von Topf und Heizplatte übereinstimmt, damit die Wärme optimal genutzt wird. Eiskalt. Lassen Sie die Tür Ihres Kühlschranks nur so kurz wie nötig offen. Drehen Sie außerdem die Temperatur nicht zu weit herunter. 7° Grad im Kühlschrank und -18° Grad im Gefrierschrank reichen für ein optimales Klima vollkommen aus. Mit jedem Grad, das unter diesen Werten liegt, zahlen Sie 10 Prozent mehr Energie. Konsequent. Elektrogeräte, die nicht benutzt werden, brauchen auch keinen Strom? Nicht ganz. Fernseher, DVD-Player und Co. im Stand-by-Modus sind wahre Stromfresser. Einen Vier-Personen-Haushalt kostet das im Jahr leicht bis zu 100 Euro. Abhilfe schaffen schaltbare Steckerleisten oder Vorschaltgeräte, die die angeschlossenen Geräte automatisch vom Netz trennen. SVS-Stromcheck. Sie wollen wissen, wie viel Strom Sie in Ihrem Haushalt verbrauchen – und was dabei die meiste Energie verschlingt? Besuchen Sie den SVS-Stromcheck. Quelle: ASEW


